Terre des Femmes empfiehlt mein Buch!

Auszug aus der Rezension: "In einem Stellenangebot als Pressesprecher mit flexibler Teilzeit erkannte Veit die große Chance, überkommene Rollenvorstellungen zu überwinden. Seine Frau würde jetzt ihre Karriere verfolgen können, ihm bliebe die aufreibende Schichtarbeit als freier TV-Reporter erspart, dafür mehr Zeit, die er seiner Tochter widmen könnte. Eine Win-Win-Situation. Ein Privileg, für viele Familien ein unerreichbarer Traum. Deshalb brauche Deutschland eine durch Staat und Gesellschaft ermöglichte „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ und mehr Familienautonomie. Dazu gehörten flexible Arbeitsmodelle (z.B. Gleitzeit), genügend Kinderbetreuungsplätze, besserer Lohn für ErzieherInnen, und einen Paradigmenwechsel in der Einstellung zu Müttern am Arbeitsplatz. Veit träumt von einem „Papa 4.0“ – einem, der selbstverständlich elterliche Aufgaben teilt, nicht, um Lob einzuheimsen, sondern weil sich diese Vorstellung als gesellschaftliche Norm etabliert hat. Seine Begeisterung für eine engagierte Vaterschaft scheint vielerorts im Buch durch: So zeichnet er unermüdlich Einhorn-Entwürfe für eine Kunstausstellung in Emmas Schlafzimmer oder begeistert sich daran, sie mit seinem Alter Ego, dem „lustigen Hasen Wackelzahn“, immer wieder in gute Laune zu versetzen. Einige Tipps für Eltern hat er auch bereit: Elternschaft ist Teamarbeit. Elternschaft macht nicht immer Spaß und das muss einfach akzeptiert werden. Ein gelungenes Familienleben setzt Kompromisse voraus. Dazu gehört aber natürlich auch eine gewisse Menge von „radikale Albernheit“.

Literaturtipps von Terre des Femmes und vollständige Buchbesprechung hier.